Technologie: Das Röntgengerät

Technologie der Zahnmedizin – das Röntgengerät

Die meisten von uns hatten schon einmal das Vergnügen, einer Röntgenaufnahme des eigenen Kiefers beizuwohnen. Eigentlich nichts Besonderes. Eine Maschine umrundet mit einem hohen Geräuschpegel den Kopf, während man auf ein Stück mit Folie umhülltes Plastik beißt und wartet, dass es endlich vorbei ist. Die entstandenen Aufnahmen werden anschließend vom entsprechenden Zahnarzt erörtert. Man nickt zustimmend, auch wenn man ohne ein geschultes Auge auf dem Röntgenbild nicht viel erkennen kann, abgesehen von einem riesigen Kiefer und dutzenden Zähnen. Doch haben wir uns eigentlich schon einmal Gedanken darüber gemacht, was für einen unglaublichen Fortschritt das Röntgengerät in der Zahnmedizin mit sich brachte?

Eine bahnbrechende Erfindung

Entdeckt wurde diese Technologie bereits im Jahre 1895 im schönen Würzburg in Bayern. Benannt ist der Apparat nach seinem Erfinder – Wilhelm Conrad Röntgen. Beim Experimentieren mit einer mit Pappe bedeckten Kathodenstrahlröhre aus Glas, entdeckte er, dass die Strahlen den Karton durchdrungen und ein zufällig dort befindliches Objekt auf dem Fluoreszenzschirm abbildeten. Er veröffentlichte seine Entdeckung und verzichtete auf ein Patent, damit die später entstandenen Röntgenapparate direkt eingesetzt werden konnten.

Wie genau funktioniert solch ein Röntgenapparat?

Der Körper besteht aus verschiedenen Geweben mit variierenden Dichten. Wenn man ihn röntgt absorbieren diese die Strahlung unterschiedlich stark. Dadurch entsteht eine Abbildung des Körperinneren (je höher die Dichte, desto heller das Ergebnis). Ein dreidimensionales Objekt wird auf einem Röntgenbild zweidimensional abgebildet, ähnlich wie bei einer Weltkarte.